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Museum für jüdische Geschichte in Kopenhagen
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Mit der Geschichte, Kultur und Kunst der in Dänemark lebenden Juden beschäftigt sich jetzt erstmals schwerpunktmäßig das neue "Dänische Jüdische Museum" (Dansk Jødisk Museum) in Kopenhagen. Eröffnet wurde das Museum am 8. Juni im so genannten "Galejhus", dem zum Altbau der Königlichen Bibliothek gehörenden ehemaligen Bootshaus der Schlossinsel Slotsholmen. Damit liegt das Jüdische Museum in unmittelbarer Nachbarschaft weiterer wichtiger Kulturinstitutionen der dänischen Hauptstadt wie dem Reichsarchiv, dem Theatermuseum und Schloss Christiansborg mit dem Folketing.
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Eindrucksvolle Einrichtung von Daniel Libeskind Die außergewöhnlich schräge Inneneinrichtung und Ausstellungskonzeption des neuen Hauses stammen vom Stararchitekten Daniel Libeskind, der auch das Jüdische Museum in Berlin entworfen hat. Für das Dänische Jüdische Museum wählte
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der Amerikaner das "Mitzvah"-Konzept - der hebräische Begriff für eine gute Tat, gewählt mit Bezug auf die Rettung der Juden 1943.
Ausstellung zu Integration und Rettung der dänischen Juden 1943
Die Eröffnungsausstellung widmet sich den Themen Integration und Kulturbegegnung. Seit die ersten Juden zur Zeit König Christian IV. im Jahr 1622 von Altona ins damals dänische Glückstadt kamen, war das Zusammenleben über Jahrhunderte von gegenseitigem Respekt geprägt. Das Haus verfügt über 3.000 Ausstellungsgegenstände aus Privatbesitz und von den jüdischen Gemeinden im ganzen Königreich. Erste Leiterin des Museums ist die studierte Ethnologin Janne Laursen. Das Dänische Jüdische Museum erhält als Privatmuseum keine öffentlichen Zuschüsse, sondern soll sich aus Eintrittsgeldern sowie mit Geldern aus Fonds oder von Privatleuten finanzieren.
Freitag, Juli 20 2007
Weitere Informationen
Dansk Jødisk Museum, Købmagergade 5, DK-1150 Kopenhagen K, Tel. 00 45 / 33 11 22 18, Fax 33 11 22 90, www.jewmus.dk
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